Ich sehe das, was du nicht sagst! – Fortbildung Nonverbale Kommunikation

Ich sehe das, was du nicht sagst!

Nonverbale Kommunikation

Fortbildung für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen – eine Ehrenamtliche berichtet:

„Gefühle lesen“ war Ziel der uns begeisternden Fortbildung an einem sonnigen Samstag im ehrwürdigen Gewölbekeller des Heiligen – Geist – Hospitals.

Imme Vogelsang brachte uns Ehrenamtlichen der Lübecker Hospizbewegung nahe, wie man die wichtigsten Emotionen rein mimisch lesen kann. In unterschiedlichen interaktiven Übungen, mit Hilfe von Videoclips und erfrischend spielerisch erprobten wir uns in der Kunst, kleinste Muskelbewegungen in den drei Gesichtszonen aufmerksam wahrzunehmen, selbst zu spiegeln und dann den entsprechenden Emotionen zuzuordnen. Das war knifflig, sehr aufschlussreich und so manches Mal erheiternd.

(Wie unterscheiden wir eigentlich echte Freude von sozialer und wie bewegen sich bei Trauernden eigentlich die Brauenpartie und die beiden Mundwinkel? Und dann wollen wir Hospizbegleiter*innen ja auch noch angemessen reagieren, oder?)

Dieser Tag war so anregend und kommunikativ, dass wir Ehrenamtlichen beim Blitzlicht spontan den Wunsch äußerten, noch intensiver mit der Referentin Imme Vogelsang in das Thema Kommunikation einzusteigen. Drei Themenbereiche waren schnell benannt:

* Körpersprache

* Übungen, um verbale Sprache modelliert und bewusst einzusetzen

*angemessenes Auftreten in  Pflegeheimen oder häuslichem Umfeld (Und alles natürlich in geschütztem Raum mit kompetenter Anleitung und viel Interaktion!)

Wir freuen uns jedenfalls schon auf die nächste Fortbildung!

Die Lübecker Hospizbewegung e.V. übergibt 10 Tablets an die Schule Wilhelmshöhe

Die Lübecker Hospizbewegung e.V., vertreten, durch Klaus Hinrich Rohlf vom Vorstand und Maria Altenburg aus der Geschäftsstelle übergaben am Donnerstag, dem 11. August 2022 an den Geschäftsführer des Fördervereins der Offenen Ganztagsschule Wilhelmshöhe Matthias Vogt 10 Tablets.
Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern sorgt der mildtätige Verein „Lübecker Hospizbewegung e.V.“ seit 1992 dafür, dass Sterbende und ihre Angehörigen ehrenamtliche Hilfe bekommen und auf diesem Weg begleitet werden. Die Tabletts wurden mit der Unterstützung der Sparkasse zu Lübeck für die LHB angeschafft, damit die schwerkranken und sterbenden Menschen – zumindest digital – in Verbindung bleiben können!
Die Lübecker Hospizbewegung e.V. freut sich die Tablets der Schule Wilhelmshöhe zu übergeben, da für die Hospizbewegung eine weitere Verwendung aller Tablets nicht mehr erforderlich ist. Die Schule Wilhelmshöhe ist eine offene Ganztagsschule (OGS), mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“. Sie unterstützt den Aufbau einer Pädagogik der Vielfalt und den Aufbau einer schulischen Gemeinschaft in der jede und jeder willkommen ist und wertgeschätzt wird. Schülerinnen und Schüler mit Sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ werden durch das Förderzentrum unterstützt und in ihrer Schullaufbahn, sowohl am Förderzentrum selbst, als auch an allgemeinen und beruflichen Schulen gefördert.
Die Auswahl der Schule Wilhelmshöhe wurde durch die Zusammenarbeit der Lübecker Hospizbewegung e.V. mit der Schulsozialarbeit der Hansestadt Lübeck ermöglicht.
Herr Vogt sprach seinen Dank für die übergebenen Tablets aus und versicherte, dass die 10 Tablets ausschließlich und zielgerichtet für die Weiterbildung der Schülerinnen und Schüler unserer Schule Wilhelmshöhe eingesetzt wird.

27.09.2022 Mitgliederversammlung

Unsere diesjährige Mitgliederversammlung findet am 27.09.2022 statt. Die Einladungen wurden bereits an alle Mitglieder verschickt.

Wir freuen uns über zahlreiches Erscheinen und einen konstruktiven Austausch!

Sie helfen uns sehr, wenn sie uns ihre Zusage bis zum 20. September mitteilen.

28.09.2022 „Trauercafé SCHWERELOS“

Trauercafé  „Schwerelos“ im KirchenFORUM Kücknitz, Straßenfeld 2.

Offenes Angebot, das trauernden Menschen die Gelegenheit gibt, in geschützter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, über Trauer und Verlusterfahrungen zu sprechen, oder nur zuzuhören und Gemeinschaft zu erleben.

Unsere ausgebildeten Trauerbegleiter*innen stehen Ihnen zur Seite.

Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig.

Für Fragen stehen wir gerne zur Verfügung 0451 899 77 75

 

Kochen mit Witwern startet wieder am 05.10.2022

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich in der einfühlsamen Atmosphäre einer kleinen Männergruppe Tipps, Anregungen, Rezepte und Appetit aufs „Selbermachen“ mit nach Hause zu nehmen und Ihnen den Weg Ihres neuen Alltages zu erleichtern.

Wir starten am 5.10.2022 mit einem Schnupperabend im Nachbarschaftstreff St. Jürgen, Billrothstraße 2. Infos zu den weiteren 5 Abenden erhalten Sie an diesem Abend.

Gemeinsames Kochen wöchentlich mittwochs um 18:00 Uhr für maximal 3 Stunden.

Ihr Kostenbeitrag für den jeweiligen Abend mit max. 6 Teilnehmern beträgt 10,00€ und beinhaltet die Lebensmittel, die gemeinsam gekochte Mahlzeit, Getränke und die Rezepte.

Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich unter 0451  56856

12.10.2022 Trauercafé „SCHWERELOS“

Das Trauercafé  SCHWERELOS von 15:00-17:00 Uhr öffnet wieder seine Türen in der Geschäftsstelle der Lübecker Hospizbewegung Breite Straße 50, 23552 Lübeck.

Es ist ein Ort, um in geschützter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, einander zuzuhören, Trost zu finden oder einfach nur zu schweigen.

Erfahrene Trauerbegleiter*innen sind mit dabei.

Eine Anmeldung ist nicht notwendig, Sie können sich bei Fragen gerne telefonisch unter 0451 899 77 75 melden.

 

 

 

14.10.2022 Malerei für Trauernde

Sie sind herzlich eingeladen mit Farben zu experimentieren und die eigenen Empfindungen auszudrücken. Es gibt kein Richtig oder Falsch, sondern die Freude am kreativen Gestalten und Malen steht im Vordergrund.

Wir arbeiten mit Aquarellfarben, Kohle, Bleistift und Ölkreide auf Papier.

Mitzubringen sind: Malerkittel und entsprechendes Material, falls bereits vorhanden. Die übrigen Materialien werden von der Lübecker Hospizbewegung zur Verfügung gestellt.

Es darf gelacht, aber auch geweint werden. Neues beginnt, wenn wir es wagen.

Nächster Termin: 14.10.2022 um 16:00Uhr

Treffpunkt: Lübecker Hospizbewegung e.V., Breite Str. 50, 23552 Lübeck

Anmeldung: 0451 899 77 75

Kursleitung: Hospizhelferin und Malerin Bruni Jürss

Kosten: Keine

Teilnehmerzahl: maximal 6

20.10.2022 Death Café

Jeden 3. Donnerstag im Monat veranstaltet das Palliativnetz Travebogen in Zusammenarbeit mit der Lübecker Hospizbewegung e.V.
ein Death Café, um über Tod, Trauer und Abschied zu sprechen.

Ort: 16.00 – 17.30 Uhr im Tonfik, Große Burgstraße 46, 23552 Lübeck 

„Death Café“. Das Café des Todes. Es klingt wie die Übersetzung eines Hollywood-Thrillers. Und trotz des brachialen Namens soll sich keiner vor einem Besuch fürchten – ganz im Gegenteil nämlich, denn Lachen ist hier ausdrücklich erwünscht. Auch wenn es bei den Gesprächen in dem Café tatsächlich um und über den Tod geht.

Wie möchte ich sterben? Welche Rituale gehören zu einem guten Abschied? Braucht Abschied einen Ort? All das sind Fragen, über die es sich lohnt, gemeinsam zu sprechen, zu philosophieren, nachzudenken. Die Idee dahinter: Das Thema Tod und Trauer aus der meist verdrängten Ecke ins Leben zu holen und sich der eigenen Endlichkeit bewusst zu werden, um damit das Leben erfüllter zu gestalten.

Die Grundregeln sind dabei denkbar einfach: Das Café ist nicht kommerziell, es gibt immer Kaffee und Kuchen, die Treffen finden immer in einem geschützten und respektvollen Rahmen statt, es gibt keine bestimmte Vorgehensweise, Themen können vorgeschlagen werden, ansonsten wird über alles gesprochen, was die Teilnehmenden bewegt. Außerdem gibt es keine Hierarchien.

Gründer der Bewegung ist der Engländer Jon Underwood, der das Café-Modell nach Ideen des Schweizer Soziologe Bernard Crettaz entwickelte. 2011 fand das erste Death Café in Underwoods Haus in East London statt. Es wurde von seiner Mutter, der Psychotherapeutin Sue Barsky Reid, moderiert. Die beiden erstellten in der Folge einen Leitfaden zum Führen von Death Cafés, der nur ein Jahr später veröffentlich wurde. Aus England verbreitete sich die Idee von da an rasant weiter. Bereits 2012 fand die erste Veranstaltung in den USA statt.

Und warum das Ganze? „Wir haben festgestellt, dass es Menschen gibt, die gerne über den Tod sprechen möchten“, heißt es auf ihrer Homepage. „Und dass viele leidenschaftlich genug sind, um ihr eigenes Todescafé zu organisieren.“ Underwood starb überraschend 2017, seitdem führen seine Mutter und seine Schwester Jools Barsky die Idee fort. Mittlerweile soll es in 65 Ländern rund 8350 „Death Cafes“ oder „Café Mortel“ geben, davon 52 in Deutschland.

Und natürlich auch in Lübeck. Mit dem Death Café möchte das Palliativnetz Travebogen alle Neugierigen einladen, sich bei Kaffee und Kuchen in entspannter Atmosphäre über das Lebensende und alles Menschliche auszutauschen. Es handelt sich dabei um eine offene Gesprächsrunde, keine Trauerbegleitung und auch keine Selbsthilfegruppe. Die Gruppe trifft sich immer am dritten Donnerstag eines Monats.

Die Teilnahme an den Treffen ist kostenlos. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

Kommen Sie vorbei – gerne auch spontan!

Lübecker Hospizbewegung stellt sich in Schule vor

Am 22.April stellte unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Monika Jünemann SchülerInnen aus den 10.Klassen der Baltic-Schule Leitidee und Begleitungen unserer Lübecker Hospizbewegung vor.

„ Stark wie Zwei“ : Dieser einprägsame Song Udo Lindenbergs erschuf sofort als erster Impuls eine ganz besondere, dichte Atmosphäre. Die Jugendlichen zeigten sich tief berührt, sehr aufmerksam und im Gespräch engagiert.

In einer Einheit von zwei Schulstunden führte Monika Jünemann behutsam in den Themenkreis ein. Anschließend lud sie im offenen, aber doch geschützten Gesprächskreis mit „bunten Fragen“ die Jugendlichen ein, eigene Erfahrungen, Ängste, Unsicherheiten und auch Hoffnungen zu erspüren und (oft zum ersten Mal) zu verbalisieren.

Die Lübecker Hospizbewegung bietet auch anderen Schulen oder Einrichtungen an, Jugendliche für diesen Themenkreis zu sensibilisieren, zeitlich begrenzt und niederschwellig. Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt mit unserer Geschäftsstelle auf!

 

Besuch des Kolumbariums

Anfang März durfte eine Gruppe von Hospizhelfer*innen das Kolumbarium „Die Eiche“ an der Untertrave besuchen und eine sehr umfangreiche und interessante Führung durch das geschichtsträchtige Haus genießen. Es wurden die unterschiedlichen Grabvariationen des Hauses gezeigt und erklärt, als auch der geschichtliche Hintergrund des Hauses detailliert beschrieben und erzählt. Für alle ein beeindruckendes und sehr bewegendes Erlebnis.