Veranstaltungen sind wieder möglich

Am 09.06.2021 hat wieder unser Trauercafé „Schwerelos“ gestartet.

Für trauernde Menschen bieten wir nun wieder regelmäßig unser Trauercafé an. Trauer zu teilen, kann hilfrech sein, um mit der Trauer leben zu lernen. Deshalb sind Alle herzlich dazu eingeladen unser Trauercafé SCHWERELOS zu besuchen.

Dieses findet jeden 2. Mittwoch im Monat von 15:00-17.00 Uhr in der Geschäftsstelle der Lübecker Hospizbewegung, Breite Straße 50;

und jeden 4. Mittwoch im Monat im KirchenFORUM Kücknitz, Straßenfeld 2 statt.

Bitte mit vorheriger Anmeldung unter 0451 8 99 77 75

 

Außerdem startet ab August unsere „Malerei für Trauernde“, ein zusätzliches Angebot für Trauernde Menschen.

Sie sind herzlich eingeladen mit Farben zu experimentieren und dabei die eigenen Empfindungen auszudrücken. Die Freude am kreativen Gestalten und Malen stehen dabei im Vordergrund.

Geleitet wird der Kurs von einer erfahrenen Malerin, Sterbe- und Trauerbegleiterin.

Der 1. Termin findet am Freitag, den 6. August von 17:00-19:00 Uhr in der Geschäfsstelle der Lübecker Hospizbewegung, Breite Straße 50 statt.

Auch hier bitten wir um vorherige Anmeldung unter 0451 8 99 77 75

 

Ansonsten können Sie uns nach wie vor jederzeit kontaktieren, wenn Sie eine Sterbe- oder Trauerbegleitung in Form von Einzelbegleitung und Einzelgesprächen wünschen.

Wenn Sie Fragen oder Wünsche haben oder Unterstützung in der letzten Lebensphase suchen,  rufen Sie uns an! Es ist nie zu früh, sich beraten zu lassen und Gedankenzu ordnen.

Wenn Sie eine Begleitung oder ein Gespräch wünschen, werden unsere Koordinatorinnen mit Ihnen Kontakt aufnehmen und Ihnen eine unserer ehrenamtlichen Sterbe- oder Trauerbegleiter*innen vermitteln.

 

 

 

 

 

28.07.2021 „Trauercafé SCHWERELOS“

Trauercafé  „Schwerelos“ im KirchenFORUM Kücknitz, Straßenfeld 2.

Offenes Angebot, das trauernden Menschen die Gelegenheit gibt, in geschützter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, über Trauer und Verlusterfahrungen zu sprechen, oder nur zuzuhören und Gemeinschaft zu erleben.

Unsere ausgebildeten Trauerbegleiter*Innen stehen Ihnen zur Seite.

Jede/r ist herzlich willkommmen

Wir bitten um telefonsiche Anmeldung

 

06.08.2021 Malerei für Trauernde

Endlich dürfen wir starten!

Am 1. Freitag jeden 2. Monats von 17:00-19:00Uhr

Seien Sie herzlich eingeladen mit Farben zu experimentieren und die eigenen Empfindungen auszudrücken. Es gibt kein Richtig oder Falsch, sondern die Freude am kreativen Gestalten und Malen steht im Vordergrund.

Wir arbeiten mit Aquarellfarben, Kohle, Bleistift und Ölkreide auf Papier.

Mitzubringen sind: Malerkittel und entsprechendes Material, falls bereits vorhanden. Die übrigen Materialien werden von der Lübecker Hospizbewegung zur Verfügung gestellt.

Es darf gelacht, aber auch geweint werden. Neues beginnt, wenn wir es wagen

Erster Termin: 06.08.2021 um 17:00Uhr

Treffpunkt: Lübecker Hospizbewegung e.V., Breite Str. 50, 23552 Lübeck

Anmeldung: 0451 899 77 75

Kursleitung: Hospizhelferin und Malerin Bruni Jürss

Kosten: Keine

Teilnehmerzahl: maximal 5

11.08.2021 Trauercafé „SCHWERELOS“

Trauercafé  SCHWERELOS von 15:00-17:00 Uhr öffnet wieder seine Türen in der Geschäftsstelle der Lübecker Hospizbewegung Breite Straße 50, 23552 Lübeck.

Es ist ein Ort, um in geschützter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, einander zuzuhören, Trost zu finden oder einfach nur zu schweigen.

Erfahrene Trauerbegleiter*innen sind mit dabei.

Teilnahme ist zur Zeit nur möglich mit einer vorherigen telefonischen Anmeldung 0451 8 99 77 75.

 

 

Kochen mit Witwern startet wieder am 29.09.2021

Wir bieten Ihnen die Möglichkeit, sich in der einfühlsamen Atmosphäre einer kleinen Männergruppe Tipps, Anregungen, Rezepte und Appetit aufs „Selbermachen“ mit nach Hause zu nehmen und Ihnen den Weg Ihres neuen Alltages zu erleichtern.

Wir starten am 29.09.2021 mit einem Schnupperabend im Nachbarschaftstreff St. Jürgen, Billrothstraße 2. Infos zu den weiteren 5 Abenden erhalten Sie an diesem Abend.

Gemeinsames Kochen wöchentlich mittwochs um 18:00Uhr für maximal 3 Stunden.

Ihr Kostenbeitrag für den jeweiligen Abend mit max. 6 Teilnehmern beträgt 10,00€ und beinhaltet die Lebensmittel, die gemeinsam gekochte Mahlzeit, Getränke und die Rezepte.

Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung möglich unter 0451 5 68 56

„Noch einmal sprechen von der Wärme des Lebens…“ Mechtild Voss-Eiser

Wir alle kennen Trauer. Wir kennen diesen verzweifelten Schmerz, der unser Herz zerreißt. Wir alle wissen auch um die Kraft tröstender Psalmen und zärtlicher Gedichte. In unseren Sterbe- und Trauerbegleitungen sind wir ja oft hautnah dabei. Wenn wir dann vom Leben und Sterben sprechen, in einem klaren, behutsamen Miteinander, brauchen wir Inspirationen.

Eine wundervolle Inspiration ist dieses Buch. Mechtild Voss-Eiser (Verwaiste Eltern in Deutschland) hat darin beeindruckende und berührende Texte gesammelt. Trauernde Menschen, verwaiste Eltern, Partner, Kinder – sie alle schreien oder flüstern ihre Gedanken und Empfindungen heraus. Hoffnungslosigkeit, Wut, Einsamkeit, Verzweiflung, Trost, Zärtlichkeit, alle Gefühle haben ihren Raum, dürfen da sein. Wir entdecken liebevolle Gedichte, ewigalte Psalmen, Gebete und andere Texte aus der Literatur. Sie sprechen vom unendlichen Schmerz der Trauernden, aber auch „von der Wärme des Lebens…“ .

 

Zwei Textbeispiele:

„Das Sterben
Vielleicht ist es
kein Weggehen
sondern Zurückgehen?

Sind wir nicht unterwegs
mit ungenauem Ziel
mit ungenauer Ankunftszeit
mit Heimweh im Gepäck?

Wohin denn
sollten wir gehen
wenn nicht
nach Hause zurück?“ (Anne Steinwart)

 

 

Liebesgedicht

Lösch mir die Augen aus,
ich kann dich sehen,
wirf mir die Ohren zu, ich kann dich hören,
und ohne Füße kann ich zu dir gehen,
und ohne Mund noch kann ich dich beschwören.
Brich mir die Arme ab,
ich fasse dich mit meinem Herzen wie mit einer Hand,
halt mir das Herz zu, und mein Hirn wird schlagen,
und wirfst du in mein Hirn den Brand,
so werd ich dich in meinem Blute tragen.“ (Rainer Maria Rilke)

 

Monika Jünemann

Mitarbeit der LHB in der AG „Jugendliche und Kinder in Trauer“

Immer mehr Lehrer*innen und Sozialarbeiter*innen in Lübeck erleben trauernde Eltern und  Schüler*innen.

Fragen unterschiedlichster Färbung tauchen auf:

Wie gehen wir als Verantwortliche mit Trauernden im schulischen Bereich um?

Welche Gesprächsangebote können wir hier anbieten? Wo bekommen wir Unterstützung? Wie entscheidend ist unsere eigene Haltung? Welche Rituale sind hilfreich? Was ist zu bedenken?

Im Winter 2020 hat sich auf Initiative des Travebogens eine interessante AG (JuKiTs) in Lübeck zusammengefunden.

Mehrere Mitarbeitende in Schulen und Hospizdiensten haben sich in ihr vernetzt und sich mittlerweile dreimal in Zoomkonferenzen ausgetauscht.

Als Lübecker Hospizbewegung sind unsere Begleitungen in erster Linie trauernden, schwerstkranken und sterbenden Erwachsenen angepasst. Aber auch in dieser AG arbeiten wir engagiert mit. Im Meeting am 22. April gab unsere ehrenamtlich tätige Hospiz – und Trauerbegleiterin Monika Jünemann anhand von Impulsen einen Einblick in ihre vielseitigen Erfahrungen mit Trauergesprächen.

Abschied in Einsamkeit

Unter der Rubrik „Trauerratgeber“ wurde in der LN am 10. April auf die verschiedenen Trauerangebote im Raum Lübeck hingewiesen. Es gab ein kurzes Interview mit ehrenamtlichen Trauerbegleiter*innen der LHB zu der Frage der Trauerarbeit in Zeiten von Corona.

Kein persönlicher Abschied vom Sterbenden, kein mitfühlendes Gespräch unter Freunden und keine Trost spendende Umarmung. Der Tod in Pandemiezeiten ist einsam – wie geht man damit um? 

Derzeit können leider kein Trauercafé, als auch andere Gruppenaktivitäten angeboten werden, jedoch Trauereinzelgespräche finden jederzeit statt.

 

„Mensch der Woche“ – Ehrenamtlicher der Lübecker Hospizbewegung

Herr Manfred Haack, ehrenamtlicher Mitarbeiter der LHB seit 15 Jahren, wurde bei der NDR3 Sendung „Mein Nachmittag“  für sein ehrenamtliches Engagement geehrt und mit einem Blumenstrauß gedankt.

Herr Haack wurde dabei von dem Redaktionsteam überrascht, als er die Familie seiner Begleitung noch einmal besuchen wollte.

Er steht stellvertretend für die vielen ehrenamtlichen Hospizhelfer*innen, die bei der LHB, nach Absolvierung eines 10-monatigen Qualifizierungskurs, oft über viele Jahre schwerstkranke und sterbende Menschen wöchentlich besuchen und bis zum Ende begleiten.

https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/mein_nachmittag/Mensch-der-Woche-Manfred-Haack-aus-Luebeck,meinnachmittag25096.html