Hospiz- und Palliativwoche von 13. bis 26. Oktober

Wir sind dabei: Ein überwältigendes Programm haben die Organisatoren der Hospiz- und Palliativwoche  wieder aufgestellt! Die Lübecker Hospizbewegung ist natürlich mit besonderen Aktionen dabei:

Samstag 13. Okt. zum Welthospiztag in der Marienkirche ab 16 Uhr

Freitag 19. Okt. beim Empfang im Rathaus ab 18 Uhr

Dienstag 23. Okt. Beratung- und Information zum Thema Begleitung von schwerkranken Menschen in der Bibliothek ab 15 Uhr

und am Abend: Impro-Show zum Thema Leben und Tod ab 19 Uhr in der Geschäftsstelle

Donnerstag 25. Okt. Gesprächskreis: Wir gehen den Weg gemeinsam. Erfahrungsberichte von unseren Ehrenamtlichen. ab 15 Uhr in der Geschäftsstelle.

 

 

 

 

Kochen mit Witwern – in St.Jürgen am 17. Oktober 2018

Die Lübecker Hospizbewegung bietet Ihnen im Frühjahr und Herbst die Möglichkeit, sich in der einfühlsamen Atmosphäre einer kleinen Männergruppe Tipps, Anregungen, Rezepte und Appetit aufs „Selbermachen“ mit nach Hause zu nehmen und Ihnen den Weg Ihres neuen Alltages zu erleichtern.

Nächster Termin: 17.10.2018 im Nachbarschaftstreff St.Jürgen, Billrothstraße 2, Lübeck

Weiter geht es wöchentlich mittwochs um 19:00 Uhr für maximal 3 Stunden

Ihr Kostenbeitrag für den Schnupperabend mit max. 6 Teilnehmern, mindestens 3 Teilnehmern, beträgt 10,00 € und beinhaltet die Lebensmittel, die gemeinsam gekochte Mahlzeit, Getränke und die Rezepte. Infos zu den weiteren 5 Abenden erhalten Sie am Schnupperabend.

» Weitere Infos finden Sie hier

Die Mitglieder und Ehrenamtlichen haben sich für eine Beteiligung im neuen Palliativzentrum entschieden

Vergangenen Donnerstag, den 16. August 2018 hat die Lübecker Hospizbewegung zu einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung eingeladen. Der Grund war die Planung eines Palliativzentrums durch den Travebogen. Hier sollen alle Partner, die in der Palliativarbeit tätig sind, ihre Dienste und Leistungen unter einem Dach anbieten. Das würde für kurze Wege für die Betroffenen und deren Angehörige sorgen und würde gleichzeitig ein Informationsangebot zum Thema Sterben und Tod anbieten, das es so in Schleswig-Holstein noch nicht gibt.

Als besonderen Gast stellte sich Thomas Schell, Geschäftsführer des Travebogens, den Fragen der Mitglieder und Ehrenamtlichen der Lübecker Hospizbewegung. Nachdem viele Fragen beantwortet wurden, vertieften sich die Mitglieder in eine moderierte Diskussion. Nach einer kurzen Pause fand die Wahl statt. Die über 60 beteiligten Mitglieder und Ehrenamtlichen stimmten mit großer Deutlichkeit von 89,4 Prozent für ein Zusammengehen in das neue Palliativzentrum, dessen Standortsuche von nun an mit Beteiligung der Lübecker Hospizbewegung erfolgt.

Mitglieder und Ehrenamtliche folgten mit großem Interesse dem Gastredner, Thomas Schell, Geschäftsführer des Travebogens über die Vorteile eines gemeinsamen Palliativzentrums in Lübeck. Foto: Tom Stender/Lübecker Hospizbewegung
Über 60 Mitglieder und Ehrenamtliche gaben ihre Stimme für die richtungsweisende Entscheidung ab. Foto: Tom Stender / Lübecker Hospizbewegung

Start Qualifikationskurs 2018-19

15 Teilnehmer starten zum neuen Qualifikationskurs

Vier Männer und elf Frauen haben den Qualifikationskurs in der Lübecker Hospizbewegung begonnen.
Traditionell startet der zehnmonatige Kurs in den Räumlichkeiten des Heiligen-Geist-Hospitals, also im Herzen der Hansestadt. Vor den Teilnehmern stehen interessante und komplexe Lehrinhalte, die vom richtigen Umgang mit Kranken und sterbenden Menschen und deren Angehörigen, das Lernen von Besuchsdiensten in Alten und Pflegeheimen bis zu Seminaren zur Selbsterfahrung reichen. Im kommenden Frühjahr haben die Teilnehmer ihre Ausbildung abgeschlossen und können ihr Ehrenamt eigenständig leisten.

Die Teilnehmer des Qualifikationskurses für Hospizhelfer freuen sich gemeinsam mit Ihren Mentorinnen, Marlene Petermann und Gaby Saathof auf ihre zehnmonatige Ausbildung. Foto: Tom Stender

Buchvorstellung: „Wie wird es sein?“

Wie wird es sein?

Wie wird es sein in den letzten Lebenstagen? Wer hört mir zu? Wer hält meine Hand? Wer ist bei mir? Eine Sterbebegleiterin berichtet über ihre Erfahrungen mit Patienten und deren Angehörigen. Die ausgebildete Hospizbegleiterin Barbara Palsherm-Schäfer berichtet in ihrem Buch „Wie wird es sein“ über Erfahrungen mit Patienten und deren Angehörigen. Sie schildert in Fallbeispielen die Vielseitigkeit und Verschiedenheit von Sterbenden in der letzten Ausnahmesituation des Lebens.

Barbara Palsherm-Schäfer absolvierte die Ausbildung zur Hospiz-Sterbebegleiterin 2004 im Chistophorus Hospiz Verein in München. Seit 2008 arbeitet sie ehrenamtlich in der Lübecker Hospizbewegung.

Verlag: tredition
ISBN 978-3-7439-0174-2
7,99 Euro

Buchtitel „Wie wird es sein?“

Trauercafe Schwerelos jeden 2. und 4. Mittwoch

Trauercafe Schwerelos-Flyer2
Für alle Menschen, die sich über den Tod eines Angehörigen und über Trauer austauschen möchten, bieten wir in der Geschäftsstelle der Lübecker-Hospizbewegung, Breite Straße 50 das Trauercafe Schwerelos an.
Die Gespräche werden von unseren ausgebildeten Ehrenamtlichen begleitet und können auch in Einzelgesprächen weitergeführt werden.

Das nächste Trauercafe Schwerelos findet am Mitwoch, den 14. März in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle der Lübecker-Hospizbewegung, Breite Straße 50 statt.

Flyer Trauercafe Schwerelos

Wir waren auf der Ehrenamtmesse

Am Sonntag, den 11. März 2018 fand in der Petrikirche die Ehrenamtmese statt. Das Motto der Ehrenamtmesse lautete in diesem Jahr „Wir machen uns stark!“.
Die Messe-Besucher wurden durch unsere Mitarbeiter und Ehrenamtlichen an einem eigenen Stand in den imposanten Räumlichkeiten der Petrikirche mit Informationen versorgt. Dort informierten wir über die Arbeit im ambulanten und stationären Hospizdienst. Darüber hinaus berichteten wir über unsere Projekte, wie das Cafe Schwerelos, das wir zum Austausch für Trauernde in unseren Räumlichkeiten in der Breiten Straße 50 jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat anbieten.

Eröffnung der Ehrenamtmesse durch den zukünftigen Bürgermeister der Hansestadt Lübeck, Jan Lindenau.
Der Stand der Lübecker Hospizbewegung wurde auf der Ehrenamtmesse von vielen Ehrenamtlichen und den Koordinatoren Andrea Halbmann-Merz und Tom Stender vertreten.

Programm der Ehrenamtsmesse Lübeck.

Qualifizierungskurs erfolgreich beendet

Den 13 Teilnehmern des Qualifizierungskurses 2017/18 zur Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden wurden am Sonnabend, 3. Februar, in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle des Lübecker Hospizvereins in der Breiten Straße die Zertifikate überreicht.

In den vergangenen zehn Monaten stellten sich die Kursteilnehmer verschiedenen Themen zum Sterben und Begleiten von Menschen in der letzten Lebensphase. Diese teilweise schwierigen und in der Gesellschaft oft tabuisierten Themen gehören zu den Primäraufgaben des Lübecker Hospizvereins. Nach der erfolgreichen Absolvierung des Qualifizierungskurses sind die Teilnehmer bereit, Mitmenschen und ihren Angehörigen auf dem letzten Weg ihres Lebens zu begleiten und ihnen Trost und Stärkung zu geben.

„Nur, wenn ich mich persönlich mit der Endlichkeit meines Lebens auseinandergesetzt und die Fragen meiner eigenen Spiritualität geklärt habe, bin ich bereit, andere Menschen zu begleiten. Diese Erfahrung habe ich während der Ausbildung intensiv erlebt und bin sehr dankbar dafür. Sie haben mein Bewusstsein neu sensibilisiert- und sogleich die Lebensfreude vergrößert“, resümiert die Qualifizierungskurs-Teilnehmerin Ilse Cordts.

Die Teilnehmer des Qualifizierungskurses erhielten ihre Zertifikate von den Koordinatoren des Lübecker Hospizdienstes Andrea Halbmann-Merz und Tom Stender sowie den Kursleiterinnen Marlene Petermann und Gabi Saathoff. Foto: Lübecker Hospizverein/ Leitender Koordinator Tom Stender

Lübecker Hospizbewegung feiert 25-jähriges Bestehen

Bericht aus hl-live.de vom 29.12.2017

(c) Veranstalter

Mit einem ökumenisch gehaltenen Dankgottesdienst in der Jakobikirche und einem Festakt im großen Saal der Handwerkskammer hat die Lübecker Hospizbewegung ihr 25-jähriges Jubiläum feiern können.

Zu den Gästen gehörten die Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer, Senator Sven Schindler und der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Baasch. Auch die Lübecker Bürgerschaft war durch etliche ihrer Mitglieder vertreten. Pröpstin Petra Kallies war für den Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg dabei. Darüber hinaus waren viele Netzwerkpartner gekommen, um der Jubilarin zu gratulieren. Dazu gehörten die Oberin der DRK-Schwesternschaft Lübeck Martina Egen, Dorothee Martini vom Caritasverband Lübeck, Dagmar Andersen und Elke Rößler-Heinrich vom Hospiz „Rickers-Kock-Haus“, Thomas Schell und Carola Neugebohren vom Palliativ-Netzwerk „Travebogen“. Mit diesen Einrichtungen wurden die ersten Kooperationsverträge geschlossen.

Die Liturgie wurde vom „Hausherrn“ Pastor Lutz Jedeck und Prälat Patrick Boland von der römisch-katholischen Kirche zelebriert. Beide haben die wertvolle uns segensreiche Arbeit dieser Einrichtung gewürdigt. Das sei vorbildliche Nächstenliebe im christlichen Sinn. Die Helferinnen und Helfer könnten mit Fug und Recht als moderne Samariter bezeichnet werden. In der Lesung aus dem Matthäusevangelium wurde dieser Dienst mit zwei anderen Bildern beschrieben: eine Stadt, die auf dem Berge liegt, kann nicht verborgen sein – ein entzündetes Licht sei auf einen Leuchter zu setzen. Diese Beschreibungen hat der 1. Vorsitzende der Lübecker Hospizbewegung, Günter Kämer, in seinem Grußwort aufgegriffen und sie auf die Tätigkeit des Vereins übertragen. Auch die Stadtpräsidentin fand anerkennende Worte zur Arbeit der Lübecker Hospizbewegung. Sie hat den großen gesellschaftlichen Stellenwert dieses Wirkens lobend erwähnt.

Mit gespannter Aufmerksamkeit lauschten die Zuhörer dem Bericht zweier Hospizhelferinnen über ihre Arbeit. Sie hatten das Bild einer Blume gewählt, um ihre Erfahrungen und Verhaltensregeln zu verdeutlichen. In die Blätter waren verschiedene Begriffe geschrieben worden, zu denen interessante Erläuterungen vorgetragen wurden. Das Plenum dankte es ihnen mit einem kräftigen Applaus.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung konnten sich die Besucherinnen und Besucher an einem reichhaltigen Büffet stärken. Dabei sind viele Erinnerungen ausgetauscht worden. Auch in der eigens für das Jubiläum erstellten umfangreichen Festschrift konnte schon geblättert werden. Jeder Besucher hatte sie auf seinem Platz vorgefunden. So ging ein ereignisreicher Tag bei bester Stimmung zu Ende.

Den Artikel finden Sie außerdem hier:
https://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=118656