Qualifizierungskurs erfolgreich beendet

Den 13 Teilnehmern des Qualifizierungskurses 2017/18 zur Begleitung von Schwerstkranken und Sterbenden wurden am Sonnabend, 3. Februar, in den Räumlichkeiten der Geschäftsstelle des Lübecker Hospizvereins in der Breiten Straße die Zertifikate überreicht.

In den vergangenen zehn Monaten stellten sich die Kursteilnehmer verschiedenen Themen zum Sterben und Begleiten von Menschen in der letzten Lebensphase. Diese teilweise schwierigen und in der Gesellschaft oft tabuisierten Themen gehören zu den Primäraufgaben des Lübecker Hospizvereins. Nach der erfolgreichen Absolvierung des Qualifizierungskurses sind die Teilnehmer bereit, Mitmenschen und ihren Angehörigen auf dem letzten Weg ihres Lebens zu begleiten und ihnen Trost und Stärkung zu geben.

„Nur, wenn ich mich persönlich mit der Endlichkeit meines Lebens auseinandergesetzt und die Fragen meiner eigenen Spiritualität geklärt habe, bin ich bereit, andere Menschen zu begleiten. Diese Erfahrung habe ich während der Ausbildung intensiv erlebt und bin sehr dankbar dafür. Sie haben mein Bewusstsein neu sensibilisiert- und sogleich die Lebensfreude vergrößert“, resümiert die Qualifizierungskurs-Teilnehmerin Ilse Cordts.

Die Teilnehmer des Qualifizierungskurses erhielten ihre Zertifikate von den Koordinatoren des Lübecker Hospizdienstes Andrea Halbmann-Merz und Tom Stender sowie den Kursleiterinnen Marlene Petermann und Gabi Saathoff. Foto: Lübecker Hospizverein/ Leitender Koordinator Tom Stender

Lübecker Hospizbewegung feiert 25-jähriges Bestehen

Bericht aus hl-live.de vom 29.12.2017

(c) Veranstalter

Mit einem ökumenisch gehaltenen Dankgottesdienst in der Jakobikirche und einem Festakt im großen Saal der Handwerkskammer hat die Lübecker Hospizbewegung ihr 25-jähriges Jubiläum feiern können.

Zu den Gästen gehörten die Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer, Senator Sven Schindler und der SPD-Landtagsabgeordnete Wolfgang Baasch. Auch die Lübecker Bürgerschaft war durch etliche ihrer Mitglieder vertreten. Pröpstin Petra Kallies war für den Kirchenkreis Lübeck-Lauenburg dabei. Darüber hinaus waren viele Netzwerkpartner gekommen, um der Jubilarin zu gratulieren. Dazu gehörten die Oberin der DRK-Schwesternschaft Lübeck Martina Egen, Dorothee Martini vom Caritasverband Lübeck, Dagmar Andersen und Elke Rößler-Heinrich vom Hospiz „Rickers-Kock-Haus“, Thomas Schell und Carola Neugebohren vom Palliativ-Netzwerk „Travebogen“. Mit diesen Einrichtungen wurden die ersten Kooperationsverträge geschlossen.

Die Liturgie wurde vom „Hausherrn“ Pastor Lutz Jedeck und Prälat Patrick Boland von der römisch-katholischen Kirche zelebriert. Beide haben die wertvolle uns segensreiche Arbeit dieser Einrichtung gewürdigt. Das sei vorbildliche Nächstenliebe im christlichen Sinn. Die Helferinnen und Helfer könnten mit Fug und Recht als moderne Samariter bezeichnet werden. In der Lesung aus dem Matthäusevangelium wurde dieser Dienst mit zwei anderen Bildern beschrieben: eine Stadt, die auf dem Berge liegt, kann nicht verborgen sein – ein entzündetes Licht sei auf einen Leuchter zu setzen. Diese Beschreibungen hat der 1. Vorsitzende der Lübecker Hospizbewegung, Günter Kämer, in seinem Grußwort aufgegriffen und sie auf die Tätigkeit des Vereins übertragen. Auch die Stadtpräsidentin fand anerkennende Worte zur Arbeit der Lübecker Hospizbewegung. Sie hat den großen gesellschaftlichen Stellenwert dieses Wirkens lobend erwähnt.

Mit gespannter Aufmerksamkeit lauschten die Zuhörer dem Bericht zweier Hospizhelferinnen über ihre Arbeit. Sie hatten das Bild einer Blume gewählt, um ihre Erfahrungen und Verhaltensregeln zu verdeutlichen. In die Blätter waren verschiedene Begriffe geschrieben worden, zu denen interessante Erläuterungen vorgetragen wurden. Das Plenum dankte es ihnen mit einem kräftigen Applaus.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung konnten sich die Besucherinnen und Besucher an einem reichhaltigen Büffet stärken. Dabei sind viele Erinnerungen ausgetauscht worden. Auch in der eigens für das Jubiläum erstellten umfangreichen Festschrift konnte schon geblättert werden. Jeder Besucher hatte sie auf seinem Platz vorgefunden. So ging ein ereignisreicher Tag bei bester Stimmung zu Ende.

Den Artikel finden Sie außerdem hier:
https://www.hl-live.de/aktuell/text.php?id=118656

Hospiz- & Palliativwoche in Lübeck zum Welthospiztag, 11.-22. Okt. 2017

Im Rahmen des Welthospiztages findet vom 11. bis 22. Oktober 2017 die Hospiz- & Palliativwoche in Lübeck statt. Die Lübecker Hospizbewegung e.V. ist neben anderen Mitveranstalterin.

Hier finden Sie alle Infos rund um die Veranstaltungen:

Weiteres finden Sie unter www.palliativwoche.de

Mit Gesprächen einen Weg zurück ins Leben finden

Das Team des Café Schwerelos freut sich, in den Räumen des Marlistro Museumscafés eine Heimat gefunden zu haben. FOTO: MAJKA GERKE / LN-ONLINE

Bericht über die Eröffnung des Café Schwerelos im Marlistro Museumscafé. Aus den LÜBECKER NACHRICHTEN, 15.06.2017.

Innenstadt. Ein schön eingedeckter Tisch bildete gestern das Herzstück des neuen Trauercafés Schwerelos, das ab sofort jeden zweiten und vierten Mittwoch im Monat ab 15 Uhr im Marlistro Museumscafé stattfindet. Pastorin Kathrin Jedeck und Ehrenamtliche des Vereins Lübecker Hospizbewegung, die das Café organisiert haben, nehmen die Trauernden in Empfang. Zwei Stunden lang wollen sie Menschen einen geschützten Raum geben, sich mit dem Verlust eines geliebten Menschen auseinanderzusetzen, ihre eigenen Erfahrungen mit der Trauer zu teilen und andere Menschen mit ähnlichen Erfahrungen kennenzulernen […]

Den gesamten Artikel finden Sie hier als PDF zum Download: » LN-Artikel zur Eröffnung des Café Schwerelos

Eröffnung „Café Schwerelos“ am 14.06.2017

Die Lübecker Hospizbewegung e.V. eröffnet am Mittwoch, 14. Juni 2017 um 15:00 Uhr das „Café Schwerelos“ in den Räumlichkeiten des „Marlistro Museumscafé“ in der Königstraße 15.

Das „Café Schwerelos“ ist ein offenes TrauerCafé. Hier können Menschen ihre eigenen Erfahrungen mit Trauer teilen, Menschen mit ähnlichen Erfahrungen kennenlernen sowie über Themen des Lebens ins Gespräch kommen und Trost finden.

Empfangen werden die Gäste von Pastorin Kathrin Jedeck und ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen der Lübecker Hospizbewegung.
Das „Cafe Schwerelos“ ist jeden 2. und 4. Mittwoch im Monat von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr im „Marlistro Museumscafé“ geöffnet.

Weitere Informationen finden Sie » in unserem Faltblatt.

Oder Sie wenden sich an die Geschäftsstelle der Lübecker Hospizbewegung in der Zeit von 09:00 Uhr bis 13:00 Uhr von montags bis freitags unter der Tel.-Nummer 0451/8997775 und unter Mail: hl.hospizbewegung@t-online.de

Broschüre „LEBEN. Bis zuletzt.“

LEBEN. Bis zuletzt. Hospiz- und Palliativversorgung / -Beratung in Lübeck und Umgebung

Broschüre, herausgegeben von Horizonte e.V., Redaktion Palliativnetz Travebogen / Claudia Sültfeld

Die Lübecker Hospizbewegung findet mit einem Kurzportrait Erwähnung in dieser Informationsschrift. Daneben finden Sie viele weitere Lübecker Adressen zum Thema. Sie können die Broschüre bei uns anfordern.

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