Hospiz- und Palliativwoche 08.10-23.10.2022

Die Hospiz- und Palliativwoche startet mit einem Gottesdienst „Zwischen den Zeilen reden – mit dem Herzen hören„ am 08. Oktober um 18:00Uhr in der St. Marienkirche.

Die Lübecker Hospizbewegung ist mit fünf Veranstaltungen wieder mit dabei!

Am Mittwoch, den 12. Oktober beginnen wir um 15:00Uhr mit unserem Trauercafé Schwerelos im Gruppenraum der Geschäftsstelle. Dies ist ein Angebot, welches wir jeden Monat anbieten.

Am Freitag, den 14. Oktober von 15:00-18:00Uhr findet im Café Camino, Jakobikirchhof 1 ein Gesprächskreis und anschließend eine Lesung statt. Beim Gesprächskreis berichten Ehrenamtliche über ihre Erfahrungen und laden zum gemeinsamen Austausch ein. Im Anschluss wird unsere Vorsitzende Tinka Beller aus ihren Büchern etwas vorlesen.

Am Mittwoch, den 19. Oktober von 15:00-17:00Uhr haben wir einen Beratungs- und Informationstisch in der Stadtbibliothek.

Am Samstag, den 22. Oktober laden wir ab 17:00Uhr zum gemeinsamen Gottesdienst in die Jakobikirche ein. Wir haben dieses Jahr unser 30-jähriges Jubiläum.

Am Sonntag, den 23. Oktober von 15:00-16:30Uhr laden wir zu einer hospizlichen Stadtführung ein.

Weitere Informationen: www.palliativwoche.de

Mitgliederversammlung am 27. September 2022

Unsere Lübecker Hospizbewegung wird in diesem Jahr 30 Jahre alt! Und so fand am 27.  September in der Handwerkskammer unsere 30. Mitgliederversammlung mit weit mehr als 30 Anwesenden statt. Durch den Abend führte unsere Vorsitzende Tinka Beller, zusammen mit der Koordinatorin  Andrea Halbmann – Merz und Vorstandsmitgliedern.

Wie war die Atmosphäre?

Die allgemeine Stimmung war zu unserer Freude ausgesprochen gut – unterstützt von den sehr leckeren belegten Brötchen.

Zu Beginn durften wir neue Ehrenamtliche und Mitglieder mit einer schönen Rose begrüßen. Ihr seid  herzlich willkommen! Wir alle freuen uns auf Eure Verstärkung, darauf, dass Ihr Euch in den Dienst für Sterbende und Schwerstkranke stellt!

Was zeichnete den Abend aus?

Zum Highlight dieses Abends wurde der inspirierende Beitrag zweier neuer Ehrenamtlicher. Mit Esprit und Einfühlsamkeit berichteten sie von ihrer Ausbildung und von ihrer Wert- schätzung für die drei Ausbilderinnen. Sie dankten für das vielseitige Konzept unseres Qualifikationskurses und lobten die Referentinnen für die unterschiedlichen Eindrücke z.B. im stationären Hospizhaus und einem Beerdigungsinstitut.

 Was hat besonders berührt?

Still wurde es im Raum, als wir Einblick nehmen durften in bewegende Momente ihrer Hospizausbildung. Wir durften teilhaben, wie im Praktikum in Pflegeheimen erste behutsame Kontakte mit Kranken und Verletzlichen geknüpft wurden. Wir erfuhren von tiefen Gesprächen im geschützten Bereich der Ausbildungsgruppe, von bereichernden Momenten und dem guten und humorvollen Geist innerhalb der Gruppe.

Worüber wurde noch informiert?

Geschäftsführung und Vorstand berichteten über die in den Coronajahren geleistete Arbeit. Die Zahl der Begleitung von Sterbenden und besonders auch von Trauernden nimmt wieder kontinuierlich zu. Vertreter des Travebogens berichteten über den Planungsstand des „Hauses für Lübeck“.

Auch die  Öffentlichkeitsarbeit haben wir fortentwickelt. Neue Schwerpunkte wurden gesetzt. Wir arbeiten aktiv in verschiedenen Netzwerken mit und bieten unser Engagement in Schulen und anderen Institutionen  an.

Zum Abschluss wurden alle Vorstandsmitglieder, deren Amtszeiten abgelaufen waren, einstimmig wieder gewählt. Die Satzung blieb nach einer Diskussion unverändert.

Wie geht es weiter?

Gestärkt und zuversichtlich schauen wir nach dieser Mitgliederversammlung nach vorn. Wir freuen uns über Euer Feedback, Anregungen, Gespräche und aktive Mitarbeit in der Vereinsarbeit!

 

Wir laden ein zu unserer diesjährigen Hospizwoche – mit vielen interessanten Beiträgen und Impulsen. Sie beginnt am 8.Oktober um18 Uhr mit einem Gottesdienst in der Marienkirche. Gemeinsam mit unserem Palliativnetz haben wir diesen Gottesdienst mit dem Thema „Zwischen den Zeilen lesen – mit dem Herzen hören“ vorbereitet. Herzlich willkommen!

Am 14. Oktober bieten wir um 15 Uhr im Cafe Camino eine Lesung an und einen Gesprächskreis zum Thema Tod und Trauer. Tinka Beller wird uns Auszüge aus ihren Büchern vortragen.

 Wir danken herzlich allen ehrenamtlich Begleitenden für ihr Engagement. Vorstand und Geschäftsführung werden Euch weiterhin in Eurem Einsatz für Kranke, Sterbende und Trauernde unterstützen!

Monika Jünemann

 

Quo vadis? Der. 15. Hospiz- und Palliativtag in Lübeck

Und wir als Lübecker Hospizbewegung durften Gastgeberin sein!

Ein ausgesprochen guter Geist wehte in den Räumen der Mediadocks und hat mich und viele andere begeistert!

So war die Qualität, die Vielseitigkeit der ReferentInnen und der Themen sowohl bei den Vorträgen als auch in den Workshops beeindruckend und anregend. Die Aufgeschlossenheit der Teilnehmenden, die Bereitschaft, sich zuzuhören und auszutauschen war sehr motivierend und machte Lust auf mehr.

  • Großartig war es, so viele Menschen aus den unterschiedlichen hospizlichen Zusammenhängen zu treffen.
  • Großartig zu spüren, dass wir alle den Hospizgedanken in uns tragen und uns entsprechend engagieren, sei es beruflich oder ehrenamtlich.
  • Großartig, mit so vielen zu sprechen, ihnen aufmerksam zuzuhören.

Austausch pflegen, uns noch mehr vernetzen, ja, das ist ein erklärtes Ziel unserer Lübecker Hospizbewegung. Dieser Tag hat  – mit seiner hervorragenden Organisation und dem phantastischen Catering – bestens dazu beigetragen.

Ich sehe das, was du nicht sagst! – Fortbildung Nonverbale Kommunikation

Ich sehe das, was du nicht sagst!

Nonverbale Kommunikation

Fortbildung für unsere ehrenamtlichen Mitarbeiter*innen – eine Ehrenamtliche berichtet:

„Gefühle lesen“ war Ziel der uns begeisternden Fortbildung an einem sonnigen Samstag im ehrwürdigen Gewölbekeller des Heiligen – Geist – Hospitals.

Imme Vogelsang brachte uns Ehrenamtlichen der Lübecker Hospizbewegung nahe, wie man die wichtigsten Emotionen rein mimisch lesen kann. In unterschiedlichen interaktiven Übungen, mit Hilfe von Videoclips und erfrischend spielerisch erprobten wir uns in der Kunst, kleinste Muskelbewegungen in den drei Gesichtszonen aufmerksam wahrzunehmen, selbst zu spiegeln und dann den entsprechenden Emotionen zuzuordnen. Das war knifflig, sehr aufschlussreich und so manches Mal erheiternd.

(Wie unterscheiden wir eigentlich echte Freude von sozialer und wie bewegen sich bei Trauernden eigentlich die Brauenpartie und die beiden Mundwinkel? Und dann wollen wir Hospizbegleiter*innen ja auch noch angemessen reagieren, oder?)

Dieser Tag war so anregend und kommunikativ, dass wir Ehrenamtlichen beim Blitzlicht spontan den Wunsch äußerten, noch intensiver mit der Referentin Imme Vogelsang in das Thema Kommunikation einzusteigen. Drei Themenbereiche waren schnell benannt:

* Körpersprache

* Übungen, um verbale Sprache modelliert und bewusst einzusetzen

*angemessenes Auftreten in  Pflegeheimen oder häuslichem Umfeld (Und alles natürlich in geschütztem Raum mit kompetenter Anleitung und viel Interaktion!)

Wir freuen uns jedenfalls schon auf die nächste Fortbildung!

Die Lübecker Hospizbewegung e.V. übergibt 10 Tablets an die Schule Wilhelmshöhe

Die Lübecker Hospizbewegung e.V., vertreten, durch Klaus Hinrich Rohlf vom Vorstand und Maria Altenburg aus der Geschäftsstelle übergaben am Donnerstag, dem 11. August 2022 an den Geschäftsführer des Fördervereins der Offenen Ganztagsschule Wilhelmshöhe Matthias Vogt 10 Tablets.
Gemeinsam mit seinen Netzwerkpartnern sorgt der mildtätige Verein „Lübecker Hospizbewegung e.V.“ seit 1992 dafür, dass Sterbende und ihre Angehörigen ehrenamtliche Hilfe bekommen und auf diesem Weg begleitet werden. Die Tabletts wurden mit der Unterstützung der Sparkasse zu Lübeck für die LHB angeschafft, damit die schwerkranken und sterbenden Menschen – zumindest digital – in Verbindung bleiben können!
Die Lübecker Hospizbewegung e.V. freut sich die Tablets der Schule Wilhelmshöhe zu übergeben, da für die Hospizbewegung eine weitere Verwendung aller Tablets nicht mehr erforderlich ist. Die Schule Wilhelmshöhe ist eine offene Ganztagsschule (OGS), mit dem Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“. Sie unterstützt den Aufbau einer Pädagogik der Vielfalt und den Aufbau einer schulischen Gemeinschaft in der jede und jeder willkommen ist und wertgeschätzt wird. Schülerinnen und Schüler mit Sonderpädagogischem Förderbedarf im Förderschwerpunkt „Geistige Entwicklung“ werden durch das Förderzentrum unterstützt und in ihrer Schullaufbahn, sowohl am Förderzentrum selbst, als auch an allgemeinen und beruflichen Schulen gefördert.
Die Auswahl der Schule Wilhelmshöhe wurde durch die Zusammenarbeit der Lübecker Hospizbewegung e.V. mit der Schulsozialarbeit der Hansestadt Lübeck ermöglicht.
Herr Vogt sprach seinen Dank für die übergebenen Tablets aus und versicherte, dass die 10 Tablets ausschließlich und zielgerichtet für die Weiterbildung der Schülerinnen und Schüler unserer Schule Wilhelmshöhe eingesetzt wird.

Lübecker Hospizbewegung stellt sich in Schule vor

Am 22.April stellte unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Monika Jünemann SchülerInnen aus den 10.Klassen der Baltic-Schule Leitidee und Begleitungen unserer Lübecker Hospizbewegung vor.

„ Stark wie Zwei“ : Dieser einprägsame Song Udo Lindenbergs erschuf sofort als erster Impuls eine ganz besondere, dichte Atmosphäre. Die Jugendlichen zeigten sich tief berührt, sehr aufmerksam und im Gespräch engagiert.

In einer Einheit von zwei Schulstunden führte Monika Jünemann behutsam in den Themenkreis ein. Anschließend lud sie im offenen, aber doch geschützten Gesprächskreis mit „bunten Fragen“ die Jugendlichen ein, eigene Erfahrungen, Ängste, Unsicherheiten und auch Hoffnungen zu erspüren und (oft zum ersten Mal) zu verbalisieren.

Die Lübecker Hospizbewegung bietet auch anderen Schulen oder Einrichtungen an, Jugendliche für diesen Themenkreis zu sensibilisieren, zeitlich begrenzt und niederschwellig. Bei Interesse nehmen Sie gerne Kontakt mit unserer Geschäftsstelle auf!

 

Besuch des Kolumbariums

Anfang März durfte eine Gruppe von Hospizhelfer*innen das Kolumbarium „Die Eiche“ an der Untertrave besuchen und eine sehr umfangreiche und interessante Führung durch das geschichtsträchtige Haus genießen. Es wurden die unterschiedlichen Grabvariationen des Hauses gezeigt und erklärt, als auch der geschichtliche Hintergrund des Hauses detailliert beschrieben und erzählt. Für alle ein beeindruckendes und sehr bewegendes Erlebnis.

Neuer Qualifizierungskurs

Am Samstag, den 5. März haben wir mit 14 Teilnehmer*innen einen neuen Qualifizierungskurs zum/zur Hospizhelfer*in gestartet. Die Gruppe traf sich traditionell zur Begrüßung und zum  Kennenlernen im Gewölbekeller des Heilig-Geist Hospitals. Der Kurs wird sich ab sofort regelmäßig 1x pro Woche zu den verschiedenen Unterrichtseinheiten treffen und austauschen, bis sie dann im Dezember ihren regulären Abschluß erreichen können. Wir freuen uns eine sehr gemischte und interessierte Gruppe von Teilnehmer*innen bei uns begrüßen und ausbilden zu dürfen und sind sehr gespannt auf die gemeinsame Zeit, die vor uns liegt.

 

Qualifizierungskurs

Anfang Dezember durften wir 10 neue ehrenamtliche Mitarbeiter*innen nach einem 10-monatigen Qualifizierungskurs bei uns begrüßen. Sie haben alle die Ausbildung erfolgreich abgeschlossen, ein Zertifikat erhalten und können ab sofort als offizielle ehrenamtliche Hospizbegleiter*innen eingesetzt werden. Sie haben in der Ausbildung viel über die Hospiz- und Palliativarbeit gelernt und dürfen nun bestärkt ihr Wissen nach außen tragen. Wir wünschen ihnen alles Gute für ihre Arbeit und freuen uns sehr, dass sie nun ein Teil der Lübecker Hospizbewegung sind.

Falls Sie auch Interesse haben an einen Qualifizierungskurs zur Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen, dann melden Sie sich gerne bei uns. Unser nächster Ausbildungskurs startet im März 2022.

 

Home for christmas

Die Advents- und Weihnachtszeit ist vermutlich für die meisten Menschen mit vielen Emotionen verbunden. Für uns, als Lübecker Hospizbewegung und die Menschen, die wir begleiten, ganz besonders. Weil es das letzte Weihnachten mit einem geliebten Menschen ist. Oder das erste, an dem jemand fehlt. Vielleicht auch seit vielen Jahren die Zeit, an der die Trauer besonders präsent ist.
Mit ‚Home for christmas‘ Konzerten wird die Hospiz- und Palliativarbeit nicht nur finanziell unterstützt, sondern auch mit einem phantastischen Abend, mitreißender Moderation und wunderschöner Musik! Für alle, die am Donnerstag nicht dabei waren: Es gibt bis zum 30. Dezember noch weitere Konzerte.